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Beim WVSB erfolgt die Wasserverteilung über ein mehr als 700 km langes Rohrnetz. Verborgen im Boden, stellt das Rohrnetz den überwiegenden Anteil im Anlagevermögen des Verbands dar (ein geschätztes Kapital von mehr als 140 Mio. Euro!). Die Nutzungsdauer dieses Rohrnetzes ist aber in der Regel auf ca. 60 Jahre begrenzt, anders ausgedrückt: es ist NIE fertig und muss immer wieder saniert bzw. erweitert werden! Die Investitionen sind derart hoch, dass jede Sparmöglichkeit heiß begehrt ist. Erhebliche Kosten für Erd- und Sicherungsarbeiten können gespart werden, wenn mehrere Einbautenträger zusammenarbeiten. Meist ist es möglich in einer einzelnen Künette mehrere unterschiedliche Leitungen zu verlegen. Daher bemüht sich der WVSB schon seit langem diese Kosten zu teilen. Vor jeder Wasserleitungsverlegung wird rundum recherchiert, ob irgendeine Verlegung von einem anderen Einbautenträger in Planung ist, oder umgekehrt, ob es bei einer geplanten Verlegung (z.B. Kanal, Telekom, Gas) nicht sinnvoll wäre eine Wasserleitungsverlegung vorwegzunehmen. Manchmal braucht man aber einen (sehr) langen Atem, wie am Beispiel der Gemeinde Moschendorf ersichtlich. Bereits im Jahr 2000 wurde sie an den WVSB angeschlossen. Zu dieser Zeit war bereits die Errichtung einer Leitung von der Wassererlebniswelt bis zum bestehenden Hochbehälter geplant. Es wurde jedoch entschieden abzuwarten, weil im Alleingang zu handeln bedeutet hätte, die Straße komplett neu asphaltieren zu müssen, was erhebliche Kosten verursacht hätte.  weiter lesen

 

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