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Beim WVSB erfolgt die Wasserverteilung über ein mehr als 700 km langes Rohrnetz. Verborgen im Boden, stellt das Rohrnetz den überwiegenden Anteil im Anlagevermögen des Verbands dar (ein geschätztes Kapital von mehr als 140 Mio. Euro!). Die Nutzungsdauer dieses Rohrnetzes ist aber in der Regel auf ca. 60 Jahre begrenzt, anders ausgedrückt: es ist NIE fertig und muss immer wieder saniert bzw. erweitert werden! Die Investitionen sind derart hoch, dass jede Sparmöglichkeit heiß begehrt ist. Erhebliche Kosten für Erd- und Sicherungsarbeiten können gespart werden, wenn mehrere Einbautenträger zusammenarbeiten. Meist ist es möglich in einer einzelnen Künette mehrere unterschiedliche Leitungen zu verlegen. Daher bemüht sich der WVSB schon seit langem diese Kosten zu teilen. Vor jeder Wasserleitungsverlegung wird rundum recherchiert, ob irgendeine Verlegung von einem anderen Einbautenträger in Planung ist, oder umgekehrt, ob es bei einer geplanten Verlegung (z.B. Kanal, Telekom, Gas) nicht sinnvoll wäre eine Wasserleitungsverlegung vorwegzunehmen. Manchmal braucht man aber einen (sehr) langen Atem, wie am Beispiel der Gemeinde Moschendorf ersichtlich. Bereits im Jahr 2000 wurde sie an den WVSB angeschlossen. Zu dieser Zeit war bereits die Errichtung einer Leitung von der Wassererlebniswelt bis zum bestehenden Hochbehälter geplant. Es wurde jedoch entschieden abzuwarten, weil im Alleingang zu handeln bedeutet hätte, die Straße komplett neu asphaltieren zu müssen, was erhebliche Kosten verursacht hätte. Die Geduld hat sich aber gelohnt. 2015 war es schließlich so weit: ein Kanalprojekt sollte realisiert werden und als die bauausführende Firma im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung bekannt war, setzte sich der WVSB in Szene und bat um ein Angebot für die Mitverlegung der Wasserleitung. Daraufhin gab es eine Besprechung, es wurden sämtliche Einbauten erhoben und an der Oberfläche der Straße markiert (siehe Fotos unten). Dann ging es auch schon mit den Grabungsarbeiten los. Die Wasserleitung bis zum Hochbehälter wurde gemeinsam mit dem Kanal verlegt, zusätzlich wurden noch Antennenkabel, Lichtwellenleiter und ein Druckkanal in dieselbe Künette eingebaut. Bei diesem Leitungsbau haben alle eng und effizient miteinander zusammengearbeitet und letztendlich hat sich gezeigt, dass die Leitung für den WVSB empfindlich billiger war. Erhebliche Ersparnisse ergaben sich auch für die Gemeinde und die anderen Teilnehmer -  eine komplette Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

 

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