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Von den Trinkwasserversorgern wird vom Gesetzgeber (sehr) viel gefordert. Das Trinkwasser des WVSB steht daher unter ständiger Überwachung. Die Überprüfungen umfassen nicht nur die Analyse des Wassers - unter Einsatz modernster Analyseverfahren -, sondern auch die Kontrolle sämtlicher Anlage und die Beurteilung der örtlichen Situation der Wasserspender. Mindestens einmal jährlich sollte der Gutachter der akkreditierten Lebensmitteluntersuchungsanstalt des Landes diese Untersuchungen durchführen. Beim WVSB werden alle Wasserwerke sechs Mal pro Jahr untersucht. Bei allen Hochbehältern und in allen Ortschaften  (insgesamt 43…) wird zwei Mal pro Jahr eine Probe gezogen, letzteres meist in Kindergärten, Schulen, Gasthäusern aber auch in Privathäusern. Zusätzlich wird einmal pro Jahr bei allen Wasserwerken und Quellen eine XXL Wasseruntersuchung durchgeführt. Bei dieser umfangreichen Untersuchung findet nicht nur die bakteriologische und chemische Analyse statt, sondern es wird auch auf Metalle, wie Uran, Aluminium, Nickel, Kupfer usw. sowie auf leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe und polyzyklische Kohlenwasserstoffe als auch auf Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide) untersucht. (mehr)

Konkret bringt bei jeder Untersuchung ein Verbandsmitarbeiter den akkreditierten Gutachter - nach einem vorgegebenen Beprobungsplan - zu den einzelnen Probenahmestellen. Vor jeder Probenahme muss der Hahn desinfiziert und gespült werden, um auszuschließen, dass sich in dieser Armatur stehendes Wasser befindet.Bei der Probenahme werden die Temperatur und der pH Wert vor Ort gemessen und in die Liste eingetragen. Jede Probeflasche erhält eine Nummer und wird in einer Kühlbox gelagert. Alle Probenahmen werden anschließend zum Labor gebracht, wo die Proben 4-fach - physikalisch (Temperatur, Färbung, Trübung, Geruch), chemisch (pH-Wert, Inhaltsstoffe), bakteriologisch (Krankheitserreger) und mikroskopisch - untersucht werden. Die für Konsumenten bedeutsamen Daten sind auf der Homepage des WVSB zusammengefasst (siehe "Wasseranalyse") und weitgehend erläutert. Mit dieser Information geht der WVSB über die vorgeschriebene Informationspflicht der Trinkwasserverordnung hinaus. Demnächst werden all diese Daten in ein elektronisches System (WIS= Wasserinformationssystem), in dem alle Wasserversorger und Untersuchungsanstalten Österreichs eingetragen sind, eingespeist. Wir werden berichten.

                                                                             Das Südburgenländische Trinkwasser steht unter ständiger Überwachung                                           weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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