Wasser ist  die unverzichtbare Lebensgrundlage für Mensch und Natur und zwar in vielerlei Hinsicht*

 
 

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  Oberflächenwasser   Ökosystem   Ombrometer   Oxidation   Ozon  
 
  Oberflächenwasser - Entnahmeturn  

Oberflächenwasser

Als Oberflächenwasser bezeichnet man jenes Wasser, das in Bächen, Flüssen, Seen oder Talsperren vorhanden ist. Es ist eine Mischung von Grund-, Quell-, Niederschlags- und nicht zuletzt auch von Abwasser. Grundwasser tritt in Bäche, Flüsse oder Seen aus. Das Quellwasser gelangt vielfach durch kleine Gerinne in die Bäche und Flüsse oder ist überhaupt der Ursprung von Bächen und Flüssen. Das Niederschlagswasser trifft entweder direkt auf die Wasseroberfläche auf oder fließt flächenhaft oder durch Gerinne in Bäche, Flüsse und Seen. Das vom WVSB geförderte Wasser besteht  nur aus Tiefengrundwasser (98 %) und Quelle.

 
 

Ökosystem
Ein Ökosystem (griech. oikos, "Haus, Haushalt“) ist ein Wirkungsgefüge, das die Gesamtheit der Lebewesen und ihre Lebensraum (Biotop) in ihren Wechselbeziehungen umfasst. Ökosysteme sind durch ein Netzwerk ökologischer Wirkungs- und Wechselwirkungsbeziehungen miteinander verbunden. Ökosysteme sind daher empfindlich, zu große Eingriffe von außen gefährden sie. Um Umweltprobleme zu verstehen, ist es erforderlich, Ökosysteme in ihrer komplexen Gesamtheit zu untersuchen. Die Entwicklung von Ökosystemen ist aber auf Grund dieser Komplexität gar nicht oder nur in sehr groben Zügen vorherzusagen. Mit Hilfe von Dauerbeobachtung oder Ökosystem-Monitoring können allerdings gesicherte Trends festgestellt werden. Die Grenzen eines Ökosystems werden dort festgelegt, wo der wechselseitige Übergang ein Minimum an Einflüssen zeigt. Im
Wasserbereich ist der Einfluss des gesamten Einzugsgebietes im System zu berücksichtigen. Der Mensch bewegt sich in mehrerenchselseitige Übergang ein Minimum an Einflüssen zeigt. Im Ökosystemen, er ist nicht auf ein

 
 

bestimmtes Gebiet eingegrenzt.Es gibt  wahrscheinlich kein von den Menschen unbeeinflusstes Ökosystem mehr. Die Ökologie teilt daher die Ökosysteme auch in Graden ihrer menschlichen Beeinflussung (Hemerobie) ein. Nur funktionierende Ökosysteme können weiterhin die bisher selbstverständliche genutzten Dienstleistungen wie sauberes Trinkwasser und reine Luft zur Verfügung stellen. Allmählich wird die ganze Erde als ein riesiges Ökosystem betrachtet in dem alle anderen kleinen und großen Lebensräume enthalten sind.

   
  Regenmesser - Wiener Wasserwerke  

Ombrometer

Die Niederschlagshöhen werden mit Regenmessern (Ombrometern) gemessen, die aus einem Trichter von bestimmten Durchmesser bestehen, unter dem sich ein Messglas mit einer entsprechenden Einteilung befindet, die eine Ablesung der Niederschlagshöhe in Millimetern ermöglicht. Eis, Schnee und Hagel werden aufgetaut und dann als Flüssigkeit gemessen. Die mittleren Jahresniederschlagshöhen können beim Hydrographischen Dienst am Sitz der einzelnen Landesregierungen oder beim hydrographischen Zentralbüro, 1030 Wien, Marxergasse 2 erfragt werden. Die mittlere Jahresniederschlagshöhe ist ein Durchschnitt aus 25 Beobachtungsjahren (Niederschlagshöhe von 1 mm entspricht einer Menge von 1 l Wasser auf 1 m²).

 
 

Oxidation

Die Zufuhr von Luftsauerstoff (manchmal auch Reinsauerstoff) bzw. von Oxidationsmitteln wie Kaliumpermanganat, Wasserstoffperoxid, Ozon u.a. sollen im Wasser vorhandene Stoffe (hauptsächlich Eisen- und Mangan-Ionen) in höheroxidierte unlösliche Formen verwandeln, die dann abfiltriert werden können. Die Sauerstoffzufuhr kann drucklos oder unter Druck erfolgen. Drucklose (offene) Belüftungseinrichtungen werden vorwiegend bei hohen Durchsatzmengen, hohen Eisenkonzentrationen und bei gleichzeitiger Entsäuerung gewählt. Bei niedrigen Eisenkonzentrationen zieht man unter Druck stehende Belüftungseinrichtungen wie z.B. Oxidatoren, Luftmischer oder die Zumischung von sauerstoffgesättigtem Wasser vor. Ein spezielles Verfahren finden wir bei der Oxidation von Ammonium-Ionen im Wasser vor. Der Vorgang spielt sich in einer „Trockenfilter“ ab, wobei Luft und Wasser gleichzeitig und gleichsinnig durch den Filterkörper geschickt werden. Dabei oxidieren Mikroorganismen im Filterbett die Ammonium-Ionen zu Nitrat-Ionen,

 
 

Ozon

Ozon ist  ein Gas, das aus drei Sauerstoffmolekülen besteht, stechend riecht und giftig ist. Ozon ist ein sehr wirksames Oxidationsmittel, das auch für die Desinfektion des Wassers eingesetzt werden kann. Es inaktiviert sehr rasch Bakterien und Viren. Gleichzeitig werden organische Stoffe, die im Wasser gelöst sind, zu leicht abbaubaren Verbindungen aufgespalten, die dann eine Wiederverkeimung des Wassers im Rohrnetz begünstigen. Um dies zu verhindern, soll der Ozonung eine Chlorung oder Chlordioxidbehandlung nachgeschaltet sein. Wird Ozon dem Wasser zugesetzt, sind unverbrauchte Restmengen mittels Aktivkohlefiltration zu entfernen. Beim WVSB kommen kein Ozonanlagen zum 'Einsatz.

  Niederdruckozongeräten