Wasser ist  die unverzichtbare Lebensgrundlage für Mensch und Natur und zwar in vielerlei Hinsicht*

 
 

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  Zähler   Zertifizierung   Zisterne    
 
   

(Wasser)Zähler

Zählen ist die Erfassung von Wassermengen innerhalb eines beliebigen Zeitabschnittes. Messen ist die Erfassung von Wassermengen in der Zeiteinheit (Durchflussstärke). Wasserzähler sind daher auf Volumina geeicht, z.B. Liter, Kubikmeter usw. In den Wasserversorgungsanlagen gibt es sowohl Wasserzähler als auch Wassermesser. Wasserzähler werden vor allem in den Hausanschlussleitungen  sowie in den Gewinnungs- und Speicheranlagen montiert, um die gelieferte bzw. verbrauchte Wassermenge zu ermitteln. Es gibt auch Kombinationen von Messern und Zählern. Diese zeigen sowohl die Durchflussstärke als auch die durchgeflossene Menge an. Prinzipiell wird in mechanische Zähler mit beweglichen Teilen (z.B.: Flügelradzähler) und statische Zählern (z.B.: Ultraschallzähler) unterschieden. 2013 hat sich der WVSB für die Ausstattung des gesamten Zählerparks mit funkauslesbaren Ultraschallwasserzählern der Fa. Kamstrup entschieden. Planmäßig sollen alle Zähler über eine fünfjährige Periode, von Februar 2014 bis 2018, ausgewechselt werden. weiter...

 
 

Zertifizierung

Im Sinne des österreichischen Akkreditierungsgesetzes ist Zertifizierung (spätlatein.: certificare bescheinigen, bezeugen) die förmliche Bescheinigung einer Konformität durch einen unparteiischen Dritten, der für diese Tätigkeit hiezu akkreditiert ist. In diesem Kontext ist eine Zertifizierungsstelle eine Institution, die Zertifizierungen durchführt. Zertifizierungsstellen haben die strengen Anforderungen des österreichischen Akkreditierungsgesetzes zu erfüllen. Dem wird in der österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) mit der Umsetzung eines zukunftsorientierten Prozes­ und Qualitätsmanagementsystems Rechnung getragen. Die ÖVGW-Zertifizierungsstelle prüft und zertifiziert Personen, Produkte und Unternehmen im Bereich des Gas- und Wasserfachs auf Basis des ÖVGW-Regelwerks sowie national und international anerkannter Richtlinien, Normen und Zertifizierungsprogramme. Sie achtet auf die Qualität der Produkte, die Ausbildung von Personen und die Befähigung von Unternehmen bei der Ausübung bestimmter Tätigkeiten.

 
 
     

Zisterne

(v. lat.: cista Behälter) Zisterne bezeichnet einen Sammelbehälter für Trinkwasser oder Nutzwasser. Zisternen wurden schon in frühen Zeiten verwendet. Die meisten der frühen städtischen Siedlungen bezogen ihr Trinkwasser aus den örtlichen Quellen, Brunnen und aus Zisternen. Alleine schon aus Gründen militärischer Sicherheit wurde seit der Spätantike die Trinkwasserversorgung städtischer Siedlungen durch Fernleitungen zunehmend durch städtische Brunnen bzw. Quellen, Zisternen ersetzt, die meist nur wenig Wasser lieferten, oft auch noch von minderwertiger Qualität; Auch im Mittelalter findet man sie oft bei Burgen auf Bergen. In Gebieten mit unregelmäßiger Trinkwasserversorgung werden Zisternen als Pufferbehälter für lokale Trinkwassersysteme. In südlichen, wasserarmen Ländern sind teilweise kleinere Zisternen auf Dächern üblich, die das

 

 Regenwasser auffangen.Zisternen dienen auch alsLöschwasservorratsbehälter für die Feuerwehr im Brandfall.  Heutzutage sind in Österreich im Privathausbereich kleine Behälter (1-2 m³) als fertige Behälter aus Kunststoff erhältlich.  Sie dienen fast ausschließlich der Nutzung von Regenwasser und werden für Gartenbewässerung verwendet.