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 Was Macht der Bürgermeiter einer Mitgliedsgemeinde nach einem der Trockensten Winter überhaupt?  

 

 

Was macht der Bürgermeister einer WVSB Mitgliedsgemeinde (voll- wie teilversorgt) nach einem der trockensten Winter überhaupt? Grund zur Sorge gibt es genug!

- Die sog. „Winterfeuchte“ – in der eigentlich die Reserven gebildet werden sollten - ist ausgeblieben. Monate lang gab es praktisch weder Schnee noch Regen.

- Der Monat März 2017 war der wärmste der 251-jährigen Messgeschichte und verlief extrem trocken mit bis zu 99 Prozent weniger Niederschlag

- In 5 Monaten (seit Ende November 2016) gab es höchstens 30l/m² Niederschlag, d.h. praktisch nichts… Sinkende Quellschüttung und das Abfallen des

  Grundwasserspiegels der oberflächennahen Brunnen sind die Folge.

- Und „last but not least“ die verbrauchsreiche Zeit kommt erst und die Reserven an oberflächennahem Wasser sind niedriger als nach einem heißen Jahrhundertsommer, wie z.B. 2002 oder 2015.

Die einfache Antwort lautet: Eigentlich gar nichts, und vor allem macht er sich keine Sorgen, weil die Lösung für solche Katastrophenszenarien schon seit Jahrzehnten vorbereitet ist! (mehr). Es ist dem WVSB gelungen innerhalb kurzer Zeit ein Versorgungssystem aufzubauen, das aus einem ehemaligen Wassernotstandsgebiet in den 60er Jahren ein bestens aufgeschlossenes Wasserversorgungsgebiet (mehr) gemacht hat, besonders gut gewappnet, um extreme Bedingungen zu bewältigen! Die Tiefengrundwässer (98% der Wassergewinnung des WVSB) werden auch dieses Jahr ihre Dienste leisten.

Konkret bedeutet dies, dass - falls das eigene Wasserdargebot einer teilversorgten Mitgliedsgemeinde nicht ausreicht und die Niveaus einen gewissen Wasserstand unterschreiten - die notwendigen Pumpwerke oder Übergabeventile mittels digitalem Funksystem automatisch aktiviert werden. Die verantwortlichen Wassermeister werden vom Diensthabenden (mehr) des WVSB ständig über die aktuelle Lage informiert. Die Pegel - ab wann geliefert werden soll - werden gemeinsam mit den Gemeindewassermeistern festgelegt. Oberste Priorität hat natürlich, dass in den Hochbehältern nicht nur die notwendige Trinkwasserreserve, sondern auch genug Löschwasserreserve vorhanden ist, weil in Zeiten der extremen Trockenheit kann - nicht nur - im Wald schnell etwas passieren…..!

 

Die einfache Antwort lautet: Eigentlich gar nichts

 
 
 
 
 
 

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