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Durch die COVID Pandemie hat man ausführlich merken können, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist. Doch lauern auch andere Gefahren… Die Wahrscheinlichkeit eines großen, regionalen Stromausfalls – auch Blackout genannt - ist immer gegeben und könnte erhebliche Schäden anrichten. Im Jänner 2021 ist Europa nur knapp einem flächendeckenden Stromausfall entkommen. Unter dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ hat der WVSB ein gesamtes Energiekonzept erarbeitet. Damit wird zur Bewältigung von Katastrophen aller Art beigetragen und zeitgleich wird eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien erzielt – dadurch kann eine gewisse Autonomie erreicht werden, um gut gewappnet in die Zukunft zu starten. Aufgrund der hügeligen Topografie des Südburgenlands, muss das Tiefenbrunnenwasser des WVSB mit viel Energieaufwand aus großer Tiefe (bis 300m) gewonnen und verteilt werden.  Viele Pumpwerke sind erforderlich, um das Wasser in das über 722 km² große Versorgungsgebiet bzw. in die Hochbehälter zu pumpen. Langfristiges Ziel ist es, die zahlreichen Anlagen darunter die - über das gesamte Gebiet verteilten - 4 Aufbereitungsanlagenmit erneuerbarer Energie zu betreiben. Es könnte aber etwas Zeit in Anspruch nehmen. Um inzwischen flexibel und wirtschaftlich sinnvoll den Übergang bewältigen zu können, hat der WVSB beschlossen, Zapfwellengeneratoren einzusetzen. Deren Vorteile liegen auf der Hand: Beim Zapfwellengenerator handelt es sich um ein motorloses Notstromaggregat - der Motor kommt vom Traktor, der die Maschine trägt (kein LKW mit Kran nötig). Verglichen mit einem konventionellen Notstromaggregat ist dieser Zapfwellengenerator viel mobiler - ein entsprechender Traktor ist ca. 50 km/h schnell und kommt fast überall hin und noch dazu ist die „Tankstelle“ auch gleich mit an Bord. 500 l Dieselkraftstoff sind im Tank und ein 24 Stunden Betrieb ist möglich (den Strom für die Hoftankstelle hat der Traktor gleich mit). Es ist viel billiger, da es nur bei Bedarf eingesetzt wird, und es gibt so gut wie keine Wartung. Mit verschiedenen Landwirten wurde eine „Bereitschaft“ schriftlich abgeschlossen. Das erste Gerät wurde 2021 in Empfang genommen, es wird derzeit ausführlich getestet - 2022 soll ein zweites Exemplar folgen. Das Wasserwerke Pinkafeld wurden auf Notstrom Betrieb umgebaut, um im Notfall mit einem Zapfwellengenerator betrieben werden zu können. In der nächsten Etappe des Energiekonzepts des WVSB, wird dem Hauptwasserwerk Oberwart eine besondere Rolle zugewiesen, wo erneuerbare Energie eine entscheidende Rolle spielen wird. Wir werden berichten.

 

                                             Unter dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ hat der WVSB ein gesamtes Energiekonzept erarbeitet!                      weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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